Einmal den Topf geöffnet und du riechst sofort: Das ist Frankreich pur! Genau das passiert bei diesem traditionellen Ratatouille-Rezept. Frische Zutaten, mediterrane Gewürze und eine einfache Zubereitung – délicieux!
Ratatouille ist das ultimative Gemüsegericht, welches du entweder als Hauptgericht vegetarisch bzw. vegan genießen kannst oder als Beilage zu Fisch oder Fleisch servierst.
Wir zeigen dir, wie du unser original Ratatouille-Rezept ganz einfach nachkochen kannst – mit Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten. Es ist perfekt für den Sommer, gesund und bringt pure Provence-Vibes auf den Teller.
Also spitz die Löffel – hier kommt das beste Ratatouille-Rezept zum selber machen! 🌿🍆🍅

Diese Zutaten brauchst du für deine Ratatouille
Ratatouille lebt von der Qualität seiner Zutaten – je frischer, desto besser. Hier kommt der kleine Gemüse-Cast deines neuen Lieblingsrezepts:
Rote Paprika
Sie sorgen nicht nur für Farbtupfer im Gericht, sondern auch für ein fruchtig-süßes Aroma, das richtig gut mit den Kräutern harmoniert.
Auberginen
Auberginen sind mild, saugen Gewürze und das Olivenöl förmlich auf und gehören einfach in jede originale Ratatouille. Achte beim Kauf auf eine glatte, feste Schale.
Früher war es üblich, Auberginen vor dem Kochen zu salzen, um Bitterstoffe zu entziehen. Heutzutage ist das meist nicht mehr nötig, da die gängigen Sorten kaum noch Bitterstoffe enthalten.
Zucchini
Ob grün oder gelb – beide Varianten funktionieren super. Für das beste Ergebnis nimm lieber kleinere Exemplare: Die sind meist zarter, weniger wässrig und schmecken daher besser.
Wenn du magst, misch einfach beide Farben – das macht den Eintopf noch bunter.
(Gehackte) Tomaten
Wir greifen gerne zu gehackten Dosentomaten aus Italien, so auch in diesem Rezept. Diese sind hierzulande oft aromatischer und qualitativ besser als frische Tomaten, da sie sonnenreif geerntet und direkt verarbeitet werden.
Tomaten zählen übrigens zu den am stärksten pestizidbelasteten Gemüsesorten, daher lohnt sich hier Bio-Qualität besonders.
Solltest du zu frischen Tomaten greifen, passen Roma- oder Strauchtomaten besonders gut – Fleischtomaten eher weniger, die sind oft nicht saftig und aromatisch genug.

Kräuter & Gewürze – so duftet der Süden
Rosmarin, Thymian & Oregano
Diese drei sind das Dream-Team in der traditionellen Ratatouille – sie bringen das volle Provence-Aroma direkt in deinen Topf. Ob frisch, gefroren oder getrocknet, alle Varianten funktioniert super.
Wenn du es dir einfach machen willst, kannst du zu einer fertigen Gewürzmischung greifen – da steckt meistens schon alles drin, was dein Ratatouille braucht.
Basilikum
Kommt zum Schluss zusammen mit Salz und Pfeffer in die Ratatouille, um sie final abzuschmecken. Gib ihn möglichst nicht zu früh dazu – beim Mitkochen verliert Basilikum schnell sein feines Aroma.
Knoblauch
Ein absolutes Muss. Wir verwenden am liebsten frische, große Zehen – nicht den abgepackten, getrockneten Knoblauch in Netzen, denn da verstecken sich manchmal angefaulte Knollen.
Außerdem schmeckt uns frischer Knoblauch einfach besser.

Von klassisch bis kreativ: 5 Ratatouille-Variationen für jeden Geschmack
Das französische Gemüsegericht ist ein echter Klassiker – aber Ratatouille kann noch viel mehr! Hier findest du fünf Ideen, wie du deinem Ratatouille neuen Pep verleihst:
- Ofen-Ratatouille: Statt alles im Topf zu schmoren, kannst du das Gemüse in gleichmäßige Scheiben schneiden, kunstvoll in einer Auflaufform schichten und bei 200 °C Umluft für etwa 40 Minuten im Ofen garen. Sieht toll aus und schmeckt super lecker!
- Käse: Ein paar zerbröselte Stücke Feta oder cremiger Ziegenkäse über das heiße Ratatouille gestreut sorgen für salzige Würze und eine deftige Note.
- Hülsenfrüchte: Linsen oder Kichererbsen machen aus dem leichten Gericht eine sättigende, proteinreiche Mahlzeit.
- Pasta oder Gnocchi: Ratatouille als Nudelsoße oder mit gebratenen Gnocchi gemischt – funktioniert super!
- One-Pot-Version: Gib etwas Reis direkt ins Ratatouille und lasse ihn gemeinsam mit dem Gemüse köcheln – so entsteht ein vollwertiges Gericht, das auch ideal zum Mitnehmen ist. Achte Garzeiten und gib bei Bedarf etwas Flüssigkeit (z. B. Gemüsebrühe) hinzu.

Ratatouille – französisches Originalrezept
Zutaten
- 2 Zwiebel
- 3 rote Paprika
- 1 Aubergine
- 1 Zucchini
- 2 Knoblauchzehe
- 1-2 EL Olivenöl
- 400 g gehackte Tomaten (aus der Dose)
- 1 EL Rosmarin (getrocknet)
- 1 EL Oregano (getrocknet)
- 1 EL Thymian (getrocknet)
- 1 EL Basilikum (frisch)
- Salz und Pfeffer
Anleitung
- Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Aubergine, Zucchini und Paprika in ca. 2×2 cm große Stücke würfeln. Die Knoblauchzehen entweder pressen oder klein hacken.
- Wenn du frische Kräuter verwendest, diese ebenfalls fein hacken und beiseitelegen.
- Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin kurz glasig anschwitzen.
- Den Knoblauch und die gewürfelte Paprika in den Topf geben und alles für etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten.
- Jetzt die gewürfelte Aubergine und Zucchini mit in den Topf geben. Alles gut vermengen und weitere 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitdünsten.
- Die gehackten Tomaten sowie Rosmarin, Oregano und Thymian unterheben.
- Die Ratatouille mit geschlossenem Deckel bei niedriger bis mittlerer Temperatur ca. 25 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
- Zum Schluss mit Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken.
Rezept-Video
Anmerkungen
Deine Notizen
Nährwertangaben
FAQ zur Ratatouille
Was passt zu Ratatouille?
Ratatouille ist super vielseitig. Sie passt perfekt zu knusprigem Baguette, Reis oder Pasta. Du kannst sie aber auch als bunte Gemüsebeilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch servieren.
Ist Ratatouille vegan?
Ja! Klassisches Ratatouille ist von Haus aus vegan. Sie besteht ausschließlich aus Gemüse, Kräutern und Olivenöl – tierische Produkte kommen darin nicht vor.
Wie lange ist Ratatouille haltbar?
Im Kühlschrank hält sich die Ratatouille etwa 3 bis 5 Tage lang frisch. Du kannst sie aber auch problemlos einfrieren und so für mehrere Monate haltbar machen.
Welcher Wein passt zu Ratatouille?
Greife am besten zu einem trockenen, nicht zu schweren Rotwein. Alternativ passt auch ein gut gekühlter Rosé aus der Provence hervorragend zu diesem würzigen Gemüsegericht.
Wo kommt Ratatouille her?
Ratatouille hat seine Wurzeln in Südfrankreich, genauer in der Provence rund um Nizza. Dort wurde der bunte Gemüseeintopf ursprünglich als einfache Bauernspeise zubereitet.
Wie würzt man Ratatouille?
Am besten würzt du Ratatouille mit aromatischen Kräutern der Provence wie Thymian, Rosmarin, Oregano und Basilikum. Knoblauch, Salz und Pfeffer runden den Gemüseeintopf ab.